Fynn Gustaf Knöppke
Geboren: Spätsommer 1913
Beruf: Wissenschaftler, Musiker
Bekannt für: Erforschung der infragrün Strahlung, Musik
Mitgliedschaften: keine bekannt
Fynn Gustaf Knöppke erblickte die Welt im Spätsommer des Jahres 1913 und wusste schon beim Geburtsschrei seine Umwelt durch das exakte Treffen des Kammertones A zu beeindrucken. Dies führte selbstverständlich zur unmittelbaren Einleitung einer musikalischen Früherziehung. Leider endete die Karriere seiner engelsgleichen Stimme mit dem Einsetzen des Stimmbruches genauso abrupt wie sie begonnen hatte. Die schulischen Leistungen zeigten sich eher unterdurchschnittlich, sodass er frühzeitig auf das Gustraf Grüdgens Konservatorium für schwererziehbare, notorische Weltverbesserer nach Rüpelsheim geschickt wurde. Der Abschluss dort, Anfang der 1930er Jahre, reichte gerade so für die Aufnahme eines Studiums der Humanwissenschaften mit Quantenphysik im Nebenfach in der bekannten Universitätsstadt Deppendorf.
Schon auf seiner ersten Arbeitsstelle am Teilchenbeschleuniger in Hückeswagen, 1934, erlangte er beachtliche Erkenntnisse über die neuartigen Radiowellen. Es zeigte sich dann doch eine gewisse Nützlichkeit seiner Talente. Seine Erforschung der audioaktiven infragrün Strahlung, die auch eine gewisse Bioaktivität verursacht, hatte bahnbrechende Auswirkungen auf den Nutzen des Volksempfängers und des späteren Radiogerätes.
Es folgte eine längere Zeit trister Arbeiten in verstaubten Hinterzimmerbüros. Dann, als er schon keine Hoffnung mehr hatte, trat eines Mittwochnachmittags die Liebe in sein Leben. Die holde Maid, die er sogleich ehelichte, hörte auf den Namen Barbara und machte einen wunderbaren Rhabarberkuchen, von dem später viel zu hören war.
So verging die Zeit wie im Fluge und als ihn der Ruf an das erzbischöfliche, katholische Mausoleum zu Köln erreichte, schöpfte er neuen Mut und sein dritter Frühling nahm seinen Lauf. Jetzt studierte er sakrale Musik und spirituelle Getränke auf das Intensivste. Knöppke erlernte das Orgelspiel und wurde ein anerkannter Fachmann für den Orgelpunkt. Seine Arbeiten zum F-Punkt und später zum G-Punkt brachten viel internationale Anerkennung beim Fachpublikum. So entwickelte sich auch sein Spitzname: „Ganzton“ aus dieser hochgeschätzten Präsenz seiner natürlichen Begabung.
Zu ihrer Information: Unser guter Fynn Gustaf hielt sich im Laufe der Jahre fit durch wenig Sport, gelbe Tabletten und eine rückfettende Hautcreme mit vielen Konservierungsstoffen.
Schließlich widerfuhr unserem fidelen Fynn, an einem nebligen Dienstagabend, eine Erleuchtung in Form eines Wolframfadens einer 60-Watt-Glühbirne. Es durchfuhr ihn wie ein Blitz und er erlangte ein Sendungsbewusstsein. Fortan war er auf der Suche und traf dabei eine Vier-Mann-Kapelle aus einer verregneten westdeutschen Großstadt mit ähnlichem missionarischen Eifer.
Man wollte nun gemeinsam im infragrünen Wellenbereich unter Nutzung intensiver Audioaktivstrahlen senden, um positive Bioaktivität zu erzeugen.

